Was für ein Hammer-Song von The Wombats: "Kill The Director" rockt zurzeit alles andere beiseite. Die Refrainzeile "This Is No! Bridget Jones!" wird demnächst die Indie-Discos rauf und runterlaufen, das sei gewiss. In den NME-Charts ist der Song komischerweise nur auf Platz 8, aber das liegt glaube ich nur an den Scheiß-Frisuren der Band-Mitglieder.
Mit "Generator", einer Single-Auskopplung aus dem Album "So This Is Great Britain" sind The Holloways immerhin auf Platz 14 der UK-Singles-Charts gelandet. Respekt, ist schließlich ein reichlich sperriger Song!
"Der Soundtrack meines Lebens" - meine Lieblingsrubrik in der "Neon" - hat diesmal Avril Lavigne zu Gast. Und die (oder deren Berater) haben sich u.a. für die Sex Pistols, Coldplay, Radiohead und ein paar Ami-Punkbands entschieden. Echt wild!
"Control", der Joy-Division-Film von Star-Fotograf Anton Corbijn kommt erst im September ins Kino, doch schon jetzt ist ein Trailer im Netz aufgetaucht. Nicht etwa auf der offiziellen Homepage, sondern bei Youtube. Erste Versionen sind dort nicht mehr online - möglicherweise wollen die Produzenten die Veröffentlichung noch nicht. Inzwischen sind aber weitere Schnipsel bei Youtube aufgetaucht, zum Beispiel ein Trailer mit französischen Untertiteln. Sieht viel versprechend aus:
Sein Debüt "Suburban 100" erscheint im September auf der Insel. Wenn ich es richtig verstanden habe, soll das eine Art gedrucktes "Studio 150" werden: Eine Collage von Wellers Lieblings-Songtexten anderer Künstler, vom Meister zusammengestellt und kommentiert. Vielleicht erzählt er ja mehr, wenn er am 20. September nach Berlin kommt. Dort wird Weller im Berliner Schillertheater im Rahmen der Popkomm-Konzerte auftreten, zusammen mit seinem alten Kumpel Steve Craddock (Ocean Colour Scene). Geplant ist ein Akustik-Konzert auf Einladung des Karrera Klubs.
Er sieht gut aus und einen guten Musikgeschmack hat er auch, der Erfolgsproduzent Mark Ronson: Sein neues Album besteht u.a. aus Coverversionen von Kaiser-Chiefs-, Maxïmo-Park-, Zutons- und Smiths-Songs.
Warum macht er dann nur immer so eine Scheiß-Musik? Dass er für Christina-Aguilera-Verbrechen verantwortlich ist, ist schlimm genug, aber auch sein Coverversionen-Album "Version" ist eine langweilige, allenfalls Fahrstuhl-geeignete Schnarch-Platte geworden. Da höre ich mir doch lieber die Originale an!
(Dass es anderen nicht so geht, zeigt die positive Besprechung im aktuellen "Spiegel" und die UK-Chartsplatzierung für "Stop Me": Nr. 2!)
Musik und Videos von Mark Ronson gibt es hier.
Meine alte Heldin Fay Hallam, in den 80er-Jahren Organistin/Sängerin bei Makin’ Time, später dann in gleicher Funktion bei den nicht minder legendären Prime Movers, begibt sich auf Europa-Tournee. Genaue Daten stehen noch nicht fest, aber im September soll es losgehen. Freu! (Quelle: www.fayhallamtrinity.com)
Jamie T spielt Support-Termine für die Beatsteaks? Nichts gegen die Beatsteaks, aber das hat er nicht verdient. Das ist ja wie damals Franz Ferdinand als Vorgruppe für die Sportfreunde Stiller! (Na gut, sie haben’s auch überlebt.)
Was müssen das für Feiglinge sein, die neulich ausgerechnet dem armen Jeremy Warmsley aufs Maul gehauen haben. Es geschah, als er abends mit seiner Freundin Fay Buzzard unterwegs war, auf deren Handtasche es eine Gruppe von Jungs abgesehen hatte. Natürlich haben sie ihr Ziel erreicht. Über Buzzards Schlagkraft weiß ich zwar nichts, aber mit dem blassen, dünnen Brillenträger Warmsley würde sogar ich es jederzeit aufnehmen! Naja, zumindest im Faustkampf. Musikalisch hingegen ist er erste Sahne: Seine Album "The Art of Fiction" strotzt vor tollen Ideen und Melodien.
Doch leider:
- "The Art of Fiction", my debut album, is out now across Europe (except Germany) on Rykodisc!
Grrrr, warum?!
Wie auch immer:
Videos von Jeremy Warmsley gibt es auf der Medien-Seite seines Labels Transgressive Records.
Mehr zu hören gibt es via Flash-Player auf Warmsley Web-Seite http://www.jeremywarmsley.com. Anspieltipps: das schnelle "Dirty Blue Jeans" und das verspielte "I Believe In The Way You Move".
Ach ja, und noch was: In der Selbstbeschreibung auf seiner Homepage schreibt Warmsley:
He lives in London and is half-French, half-English, which is nice but totally irrelevant.